Sportarten >> Fährte
Was ist Fährten?

Beim Fährten sucht der Hund eine von Menschen gelegte Spur, die überwiegend auf Gras oder Ackerböden gelegt wird, wobei eine überquerung von Asphaltwegen in einem fortgeschrittenen Ausbildungsstadium möglich ist. Durch das Betreten solch weicher Böden entstehen „Beschädigungen“, und was der Hund dann nach mindestens 20 Minuten stark riechen kann sind die Mikroorganismen, die im Boden leben. Der Hund soll lernen, der Spur möglichst grade zu folgen und mit sogenannter tiefer Nase zu suchen, das bedeutet so nah wie möglich am Boden. Anfangs legt der Hundeführer die Spur selber, später wird auch von Fremdpersonen gelegt. Nach anfänglich kurzer grader Fährte werden mit der Zeit auch Winkel und Bögen eingebaut und die Spur wird länger. Außerdem lernt der Hund, auf der Fährte ausgelegte Gegenstände aufzufinden und anzuzeigen, indem er sich zum Beispiel vor diesen hinlegt.
Der Hundeführer „hängt“ bei all dem an einer 10 Meter Leine hinter dem Hund (beim üben näher). Fährten ist eine artgerechte Beschäftigung und Auslastung für fast jede Rasse, benachteiligt sind hier Tiere mit kurzen Atemwegen wie zum Beispiel Möpse.
Man kann mit einem Hund vom Welpenalter bis hin zum Seniorenalter trainieren, denn der Geruchssinn ist der am stärksten ausgeprägte Sinn des Hundes.
Auch beim Fährten hat man die Möglichkeit bei Prüfungen mit unterschiedlichen Anforderungen sein können zu beweisen.
Allerdings darf man eines nicht unterschätzen - nämlich: ohne Fleiß keinen Preis...

Aktualisiert: 09.04.18